Warum blogge ich ?

Ganz einfach. Weil es zu meiner Art gehört mit dem Diabetes umzugehen. Offen und positiv aber ohne zu beschönigen.
Ich habe nicht darum gebeten Diabetes zu bekommen. Ich habe ihn einfach bekommen und musste akzeptieren, dass er ein Teil von mir geworden ist und dass er mich bis zu meinem Lebensende auf Schritt und Tritt begleiten wird, was immer ich auch tue.

Deshalb gehe ich offen und vor allem positiv damit um. Alles andere tut mir nicht gut. Und Menschen, die mich so nicht akzeptieren, tun mir auch nicht gut.

Gleich nach meiner Diagnose ist mir aufgefallen, dass die Allgemeinheit sehr schlecht oder teilweise falsch bzw. unvollständig über Diabetes informiert ist und wird.
Das ist angesichts ständig steigender Zahlen bei Neuerkrankungen insbesondere an Typ 2 Diabetes aber auch an Typ 1 Diabetes sehr bedenklich.

Ich war beeindruckt von den Menschen mit Diabetes, die sich damit nicht verstecken und stattdessen öffentlich auf ihrem Blog von ihrem Leben mit Diabetes erzählen und so einen Orientierungspunkt für andere bieten.
Insbesondere in der Diabetes Community im Internet habe ich konkrete Hilfe gefunden.
Auch wenn es manchmal nur der moralischen Unterstützung gedient hat.

Zu sehen dass es Menschen gibt, die ähnliche Erlebnisse haben und zu sehen, dass auch bei anderen nicht immer alles so abläuft, wie es im Lehrbuch der Diabetologie geschrieben steht, kann eine große Hilfe sein und einiges von der Unsicherheit nehmen, die man insbesondere am Anfang hat.

Das ist für mich die Motivation meine Erfahrungen mit anderen zu teilen, damit der Umwelt bewusster wird, was Diabetes eigentlich ist und das man auch mit Diabetes ein gutes Leben führen kann.

2 Kommentare

  1. Brandt Fouzia

    Danke , dass Du schreibst über deine Krankheit.
    Meine Tochter ist auch an Diabetes Typ 1 erkrankt. Sarah ist 5 Jahre alt und ich möchte ihr helfen so gut wie ich kann.

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